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Philosophie

Hier kommt nichts vom Band

Gasthof Schneppendorf lädt seit 150 Jahren zur Einkehr am Graurock

Schon als Zehnjähriger hat René Schmidt in der Küche des Schneppendorfer Gasthofes begeistert mitgeholfen. Schaschliks aufgespießt, Kartoffeln geschält, Besteck poliert. „Mein Großvater hat den Gasthof 1937 gekauft“, erzählt der 49-jährige Koch. „Ich wollte noch nie etwas anderes machen als kochen. Deswegen habe ich auch den Beruf von der Pike auf gelernt. Ich habe meine Kochausbildung sogar zweimal gemacht. Einmal zu DDR-Zeiten im Versorgungszentrum Kosmos in Eckersbach und das zweite Mal nach der Wende im Westen, im Landhotel & Restaurant Breitenhof.“

Schmidts Motto lautet: „Bei uns kommt nichts vom Band, wir kochen noch mit Herz und Hand“. So macht René Schmidt für die hauseigenen Schlachtfeste auch eigenhändig die Wurst. „Wir schlachten zwar nicht selbst in unserem Schlachthof, so nennen wir unseren Fleischbearbeitungsraum, bearbeiten aber hier die frisch gelieferten Schweinehälften zu frischer und geräucherter Wurst. Wir machen Leber-, Blutund Bratwurst, Wiener Würstchen, Kassler, Schinken, Schinkenspeck, Räucherbauch und -speck und geräucherte Schweinslende.“ Verkauft wird die Wurst aus Eigenproduktion im eigenen Laden vom Oktober bis April einmal im Monat zu den Schlachtfesten. Die nächsten Termine sind am 14. November und am 12. Dezember. Dann gibt es ab 11 Uhr Schlachtfestkarte, Deftiges aus eigener Herstellung, dazu Mauritius Bockbier und natürlich Wurst und „Kesselbriehe“ zum Mitnehmen.

Zum St.-Martin-Tag am 11. November gibt es natürlich St.-Martin- Gans im Gasthof Schneppendorf. Wer im Gasthof seine Weihnachtfeier ausrichten will, muss sich etwas beeilen. „Es gibt nur noch wenige Termine“, sagt Geschäftsführerin Angela Schmiedel. „Auch für den zweiten Weihnachtsfeiertag sind nur noch wenige Plätze frei. Freuen würden wir uns über Unterstützung in der Küche und im Service“, sagt die frühere Sozialarbeiterin, die selbst als Aushilfe im Gasthof Schneppendorf ihre Gastronomiegewerbe- Karriere begann.

Der 150 Jahre alte Gasthof mit Biergarten liegt sieben Kilometer entfernt von Zwickau und bietet bis zu 200 Gästen Platz. „Wandergruppen erreichen von uns aus in nur fünf Minuten den Graurock“, sagt René Schmidt.

(Artikel aus dem Städtemosaik, Oktober 2014, mit freundlicher Genehmigung vom Medienberater der Printmedien im Auftrag der Freien Presse)

Hervorragende Speisen und Weine - das Beste ist uns gerade gut genug. Bei unseren Zutaten achten wir stets auf eine gleichbleibend hohe Qualität. So pflegen wir einen engen Kontakt zu unseren Lieferanten. Und ist es sehr wichtig zu wissen, was hinter den Produkten steckt. Wer sie gefangen, gesät, geerntet hat.

Eigene Wurst Produktion